Sperrung Riffgat

Update 27.8.2025: 

Amprion teilt folgendes mit:

„Aus betrieblichen Gründen wird die Sperrung des Riffgats südlich von Norderney für Arbeiten zur Seekabelverlegung voraussichtlich bis zum 02.09.2025 verlängert. Aktuell wird mit Hochdruck geprüft, inwiefern auch in den folgenden Tagen Korridore (s.u.) für Boote mit wenig Tiefgang geschaffen werden können. Sobald es hierzu Neuigkeiten gibt, hören Sie von uns.“

 

 

Amprion GmbH
Unternehmenskommunikation und digitale Medien
Projektkommunikation

Projektsprecher Offshore-Netzanbindungssysteme

Amprion GmbH – Westfalendamm 87 – 44141 Dortmund

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu der gestrigen Mitteilung von Amprion (s.u.) gibt es eine Korrektur: 

Anpassungen zur Passage des Riffgats in westliche Richtung am 26. August 2025:

Entgegen der ursprünglichen Vorgabe erfolgt die Einfahrt in den Korridor nicht bei auflaufendem Wasser. Aufgrund baubedingter Vorgänge ist die Öffnung des Fahrwassers „Riffgat“ zum Zeitpunkt des Springtidescheitels (ca. 14:15 – 14:30) zu erwarten. Die Einfahrt wird durch die Sicherheitsboote (Guard Vessel) explizit per Funk freigegeben. Bitte bewerten Sie im Einzelfall, ob die Passage für Sie möglich ist. Die Durchfahrt erfolgt auf eigene Gefahr und Verantwortung.

 

 Montag, 25.8.2025

Temporärer Korridor für Passage des Riffgats durch Boote mit wenig Tiefgang:

Für die Hochwasserphasen am 25. und 26. August 2025 in der Mittagszeit ist ein Korridor für die Passage des Riffgats durch Boote mit wenig Tiefgang geöffnet. Der Korridor betrifft jeweils den Zeitraum zwei Stunden vor und nach Hochwasser. Die Einfahrt in den Korridor ist dabei nur im Zeitraum zwei Stunden vor Hochwasser bis zum Scheitelpunkt des Hochwassers zulässig. Am 25.8.2025 können Boote in Fahrtrichtung Osten passieren, am 26.8.2025 können Boote in Fahrtrichtung Westen passieren.

 Folgende Punkte sind zwingend zu beachten:

  • In allen Fällen sind die Kapitäne der Schiffe für ihre eigene sichere Navigation verantwortlich.
  • Vor der Passage müssen die anwesenden Sicherheitsboote über Funkkanal VHF CH69 kontaktiert werden. Die Sicherheitsboote werden die Passage dann überwachen, sind jedoch nicht für die sichere Navigation der Boote verantwortlich.
  • Als Orientierung zur Passage dient die beigefügte Karte, auf der eine mögliche Route eingezeichnet ist. Bitte beachten Sie, dass die Route sehr nahe an den Ankern vorbeiführt. Es sollte ein Abstand von mindestens 50 Metern zu diesen Ankerpositionen eingehalten werden.

Wichtige Punkte für die Kapitäne:

  • Seien Sie bei der Durchfahrt dieses Gebiets äußerst vorsichtig.
  • Halten Sie einen großen Abstand zu allen gelben Bojen.
  • Stellen Sie vor der Durchfahrt sicher, dass Sie bei Hochwasser über eine ausreichende Kielfreiheit verfügen.
  • Reduzieren Sie die Geschwindigkeit auf ≤ 3 Knoten und fahren Sie mit minimalem Wellengang weiter.
  • Halten Sie auf VHF CH69 Hörwache und befolgen Sie die Anweisungen der Sicherheitsboote, sofern diese erteilt werden.

Die Einfahrt in den Korridor (s. Skizzen) ist nur bei auflaufendem Wasser zulässig. 

Amprion Korridor

Baum-Challenge: Seglerverein pflanzt Eiche

Eine kleine Eiche wächst seit einigen Tagen auf der Norderneyer Bügermeisterwiese. Gepflanzt wurde sie von Vorstandmitgliedern des Seglervereins Norderney. Gerd Neunaber, Torsten Kruse, Markus Forner sowie Hiltrud und Heiko Hoffmann haben damit eine Aufgabe erfüllt, die ihnen vom Rotary Club Norderney gestellt wurde. Im Rahmen der Baum-Pflanzchallenge Norderney mussten die Segler innerhalb von 48 Stunden einen Baum pflanzen. Anderenfalls hätten sie die Rotarier zu einer Grillparty einladen müssen.

Rechtzeitig in der Frist wurde der Baum gepflanzt, der ihnen von den Technischen Diensten Norderney übergeben worden war. Die Aktion wurde mit Fotos dokumentiert und damit war die Aufgabe erfüllt. Und damit noch weitere Bäume auf der Insel gepflanzt werden, geht die Aktion weiter.  Denn jeder Herausgeforderte nominiert seinerseits einen weiteren.

Mit vereinten Kräften (hinten von links): Torsten Kruse, Hiltrud Hoffmann und Heiko Hoffmann sowie (vorn von links) Markus Forner und Gerd Neunaber. 

Der Seglerverein Norderney hat die Firma Lengerhuis nominiert. Sie müssen jetzt innerhalb weniger Stunden ihren Baum gepflanzt haben.

In den vergangenen Wochen haben viele Norderneyer bereits die Herausforderung angenommen und die Forderung erfüllt. So hat die Boßelvereinigung Norderney einen Lindenbaum gepflanzt und sie hat die Freiwillige Feuerwehr und den Förderkreis Norderneyer Schulen nominiert. Ein Baum des Förderkreises steht jetzt auf dem Schulhof der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Norderney.

Die ersten Fußball-Herren des TuS Norderney wurden von festländischen Freunden herausgefordert und sie haben bereits einen Olivenbaum gepflanzt. Die Handball-Frauen des TuS Norderney haben ein Loch für ihren Baum gebuddelt und ihn versenkt.

Und so geht es weiter von einem Verein zum nächsten. Auch der Norderneyer Bürgermeister Frank Ulrichs hat schon Schaufel und Gießkanne in die Hand genommen und einen Haselnussbaum auf den Kurplatz gesetzt. Auch Teams der Reederei Norden-Frisia haben gepflanzt und zwar gleich mehrfach. Und die Challenge schwappt vom Festland auf die Insel und zurück und von einer Insel zur nächsten.

Paddeln statt Segeln

Wenn der Wind zu stark ist, muss die Regatta abgesagt werden. So war es auch bei der Jubiläumsregatta am 5. Juli. Doch für die Zuschauer bot sich damit ein unterhaltsames Programm. Denn die zur Regatta gemeldeten Crews stiegen in Optis um. Mit Steuermann oder -frau und Paddler oder Paddlerinnen mussten sie in den kleinen Booten einmal die Tonne umrunden. Wie anstrengend das ist, zeigen die Bilder. Viel Spaß war auf jeden Fall dabei. 

 

Fotos: Maike Schlunk

Schönes Wochenende in Greetsiel

Ansegeln 2025

39 Erwachsene und vier Kinder waren beim Ansegeln am vergangenen Wochenende nach Greetsiel dabei. Mit 17 Booten – sechs Motorboote und 11 Segelboote – machten sich die Teilnehmenden gegen 11 Uhr auf den Weg. Nach der Aufregung des Schleusens trafen sie im Greetsieler Hafen ein. Dort gab es Leckeres vom Grill und das eine oder andere Getränk. Gefeiert wurde auf dem Gelände des Greetsieler Yachtclubs. Vielen Dank dafür! 

Zurück ging es am Sonntag – mit einigen Startschwierigkeiten bei einem der Boote. Und ein Schiff musste leider vorerst in Greetsiel zurückgelassen werden. Doch alle Teilnehmenden trafen am Sonntag heile und zufrieden nach einem sonnigen Wochenende auf Norderney ein. 

Ansegeln 2025 Greetsiel

Fotos aus Greetsiel: Ihno Ringena

Sperrung des Wattfahrwassers

Aktuell geplant ist eine Sperrung am 31. Mai und 1. Juni

Tennet teilt dazu mit:

Aufgrund der aktuellen Witterungsbedingungen wird das Einschwimmen der Kunststoffrohre von Dornumergrode nach Baltrum voraussichtlich auf Samstag, 31. Mai und Sonntag, 1. Juni, verschoben. Während des Einschwimmens kommt es zu temporären Einschränkungen des Baltrumer Wattfahrwassers, weshalb sie dringend davon abraten, das Wattfahrwasser an diesen Tagen zu befahren. 

Und außerdem: Da die Wetterlage die Planbarkeit der Sperrungstage erschwere, sei eine Information künftig nur noch am Tag der Maßnahme möglich.

Gefahr im Gatt

Die Interessenvertretung der Wattfahrer, Soltwaters, hat ein Merkblatt über die Gefahren im Gatt herausgegeben. 

Wattfahrwasser wird wieder gesperrt

Die Übertragungsnetzbetreiber TenneT und Amprion informieren darüber, dass in diesem Jahr wieder Sperrzeiträume für das Wattfahrwasser zwischen Baltrum und Norderney und dem Festland geplant sind. 

Für das Jahr 2025 sind folgende Sperrzeiträume vorgesehen:

  • Baltrum und Dornum (TenneT): voraussichtlich 20.05.2025 – 30.08.2025
  • Norderney und Hilgenriedersiel (Amprion): voraussichtlich 15.08.2025 – 06.09.2025

Sie seien gesetzlich verpflichtet, die Offshore-Windparks in der Nordsee an das Stromnetz anzubinden, so die Mitteilung der Unternehmen. Im Rahmen der kommenden Offshore-Netzanbindungssysteme sei auch die Querung der Inseln Baltrum (TenneT-Projekte BalWin3+4 sowie LanWin1+4+5) und Norderney (Amprion-Projekte DolWin4 & BorWin4 sowie BalWin1+2) erforderlich.

Um die Inseln und den Festlanddeich an der Nordseeküste zu unterqueren, nutzen sie das sogenannte Horizontalspülbohrverfahren (HDD). Dieses Bohrverfahren ermögliche es, Rohrleitungen unterirdisch zu verlegen, ohne einen Graben auszuheben. So wollen sie die Insel- und Deichquerung mit vergleichsweise geringen Eingriffen an der Oberfläche umsetzen.

Für die Arbeiten auf den Inseln Baltrum und Norderney sowie in den Anlandungsbereichen Dornum und Hilgenriedersiel werde das Wattfahrwasser bei Hochwasser als Transportweg genutzt – unter anderem für den Transport von Kabelschutzrohren sowie die Verlegung von Watt- und Seekabeln.

Aufgrund der Querung des Wattfahrwassers durch die Transportschiffe komme es in den Sommermonaten der Jahre 2025 bis 2029 zu kurzzeitigen Sperrungen. Diese dienten der Sicherheit und dem reibungslosen Ablauf der Arbeiten. Die Bauarbeiten sollen bei Tageslicht stattfinden, wobei sich die Arbeitszeiten nach den Tidezeiten richten. Auswirkungen auf den Fährverkehr seien nicht zu erwarten. 

Da die Bautätigkeiten stark von den wechselhaften Witterungsbedingungen abhängen, könnten die konkreten Sperrzeiten erst etwa eine Woche im Voraus festgelegt werden. Diese werden über folgende Website bekannt gegeben: https://tennet-steckbriefe.webmag.io/steckbriefe-1/offshore/wattfahrwasser. Auf der Website stehen neben den aktuellen Sperrzeiten auch weiterführende Informationen zu den geplanten Bauarbeiten sowie Grafiken zu den betroffenen Bereichen.

Alle Seefahrer seien außerdem dazu angehalten, regelmäßig den Funkverkehr abzuhören, um Ankündigungen zu Transporten und Routen zu erhalten. Schiffe, die im Auftrag von TenneT und Amprion unterwegs sind, werden sich nähernde Schiffe und Boote aktiv anfunken, so die Mitteilung.

TenneT und Amprion bitten um Verständnis für die erforderlichen Maßnahmen und werden über die Website fortlaufend informieren. Die Hafenmeister, Segel- und Yachtclubs in der Region sowie die Fachmagazine für maritime Themen wurden über die anstehenden Arbeiten informiert.

 

Jahreshauptversammlung 2025

JHV

Rund 60 Vereinsmitglieder haben an der Jahreshauptversammlung am 28. Februar im Restaurant Bootshaus teilgenommen.

Vorsitzender Lutz Brandt, Kassenwart Gerhard Neunaber und Geschäftsführer Thorsten Rademacher berichteten aus dem vergangenen Jahr. Rudi Schinke verlas den Bericht von Jugendwart Markus Wagner.  

Zu den Ehrungen zu 25, 40, 50 und 60 Jahren Vereinsmitgliedschaft waren Jens Klose (25), Arend-Heye Polnau (40) und Karin Rass (50) erschienen und nahmen die Urkunden vom Vorsitzenden entgegen.

Die turnusgemäß zur Wahl stehenden bisherigen Vorstandsmitglieder,  Beisitzer, Kassenprüfer und  und Verwaltungsbeiratsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Als Nachfolgerin für Ralf Scheumann, der als Jubelwart ausgeschieden ist, wurde Hiltrud Hoffmann einstimmig gewählt.

JHV
Ein Teil des Vorstands und erweiterten Vorstands des Seglervereins sowie der Geschäftsführung der Sportboothafen Norderney GmbH (von links): Rudi Schinke, Thorsten Rademacher, Torsten Kruse, Uli Cramer, Gerd Neunaber, Lutz Brandt, Sabine Brandt, Bernd Daehne, Heiko Hoffmann, Hiltrud Hoffmann, Jan Flessner, Sid Behrend und Markus Forner. (Es fehlen: Karl Bents, Hermann Pauls, Lukas Kuhn, Gerd Heckelmann und Jochen Dröst sowie der Ältestenrat.)

In diesem Jahr steht das 100-jährige Bestehen des Vereins im Mittelpunkt. Das Stiftungsfest für die Vereinsmitglieder findet am 21. März im Bootshaus statt. Die Einladung ist an die Mitglieder herausgegangen. Anmeldungen werden noch bis zum 12. März im Büro angenommen.

Zum Jubiläumswochenende vom 4. bis 6. Juli laufen die Vorbereitungen. Geplant ist ein Auftritt von Rock Machine am Freitag, die Regatta mit Party am Samstag und ein Frühschoppen am Sonntag.

 

Neues Arbeitsboot

Arbeitsboot

Aus Dillingen an der Saar ist das Arbeitsboot Moby Dick bis nach Norderney gereist. Auf dem Landweg ging es bis nach Norddeich und von dort haben Heini Stolle, Thorsten Rademacher und Axel von der Osten am Dienstag das neue Arbeitsboot des Seglervereins auf eigenem Kiel in den Norderneyer Hafen gebracht. Am Donnerstag ist es hier an Land gebracht und gereinigt worden. Dabei war Siggi Schreiber tatkräftig mit dabei.

Das neue Arbeitsboot ist vor allem für die Einsätze bei den Stegarbeiten vorgesehen. Jetzt wird es erst einmal gecheckt und gründlich überarbeitet. Ob der bisherige Name bleibt, den die DLRG-Ortsgruppe Dillingen dem Boot gegeben hatte, ist noch ungeklärt.