IDM Contender auf Norderney

Hier der Beitrag, der auf der Seite des Deutschen Seglerverbands erschienen ist (mit freundlicher Genehmigung): 

Max Billerbeck (Wassersportverein Kollmar) hat vor Norderney seinen fünften Deutschen Meistertitel im Contender gewonnen und damit seinen Titel erfolgreich verteidigt. Punktgleich mit dem neuen Vizemeister Christoph Homeier (Sportverein Grambke-Oslebshausen) setzte er sich in der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Einmann-Trapezjolle durch. Auf den dritten Rang segelte Eike Tjark Martens (Wassersportverein Hemelingen). Insgesamt waren 42 Seglerinnen und Segler aus Deutschland für die Meisterschaft gemeldet.

Bis zur letzten der insgesamt sechs gesegelten Wettfahrten blieb die Meisterschaft spannend. Hier segelte Max Billerbeck (40) souverän zum dritten Mal im Rahmen der Meisterschaft als Erster über die Ziellinie und verwies so Christoph Homeier, der nur auf zwei erste Plätze in der Gesamtwertung kam, auf den zweiten Rang.

Ein Mann mit einer Medaille um den Hals hält den Wanderpreis der Contenderklasse in die Höhe
Nach sechs Wettfahrten stand Max Billerbeck als deutscher Meister im Contender 2026 fest, © Lutz Brandt

In einer sehr warmherzigen Rede dankte der alte und neue Deutsche Meister Max Billerbeck im Rahmen der Siegerehrung der Wettfahrtleitung, dem Organisationsteam und dem gastgebenden Verein. Er betonte, dass es ihm zum ersten Mal gelungen sei, den Titel zu verteidigen – bisher konnte er nur in den ungeraden Kalenderjahren den Meistertitel erringen. Vor allem aber hob er die immense Hilfsbereitschaft der Contender-Klasse hervor und erzählte, dass er in dieser Saison kein eigenes Auto zur Verfügung hatte, aber immer auf Unterstützung zählen konnte, damit sein „Conti“ und er zu den verschiedenen Regatten reisen konnten.

„Die IDM war allein schon wegen ihrer Location etwas ganz Besonderes“, sagt er. „Erst mit dem Auto, dann mit der Fähre auf die Insel kommen und dann hier in ein echtes Nordseerevier mit Tidenströmung eintauchen, war ein Erlebnis. Wenn wir an den beiden letzten Tagen noch gesegelt wären, hätte Christoph mich sicher noch geschlagen – bei viel Wind ist er und auch Eike meistens besser als ich.“

Contender Segler Christoph Homeier.
„Wenn wir an den beiden letzten Tagen noch gesegelt wären, hätte Christoph mich sicher noch geschlagen – bei viel Wind ist er und auch Eike meistens besser als ich“, sagte Max Billerbeck. © Lutz Brandt

Anspruchsvolles Revier vor Norderney

Die IDM fand auf dem Gelände des Seglervereins Norderney statt, die Wettfahrtleitung stellte die Baltische Segler-Vereinigung. Ulf Denecke, Leiter der Abteilung Ausbildung und Wettsegeln des DSV, unterstützte in seiner Freizeit das Team der Jury auf dem Wasser.

„Bei der IDM war nicht viel zu tun, die Contender-Segler sind so routiniert, die gucken sich vor der Tonne in die Augen und wissen genau, wer Vorfahrt hat“, sagt er. „Wir mussten nur zweimal die gelbe Flagge zeigen, weil zwei Segler die Ausschaltung der Pump-Regelung nicht mitbekommen hatten.“

Ulf Denecke, Leiter der Abteilung Ausbildung und Wettsegeln des DSV,
Ulf Denecke, Leiter der Abteilung Ausbildung und Wettsegeln des DSV, unterstütze die IDM als Mitglied der Jury. © Lutz Brandt

Die Nordsee stellte die Contender-Seglerinnen und -Segler vor besondere Herausforderungen. Viel Wind, hohe Wellen und die für viele ungewohnte Tidenströmung verlangten den 4,88 Meter langen und nur 1,44 Meter breiten Jollen einiges ab. Aufgrund des kräftigen Windes konnten an den ersten beiden Wettfahrttagen jeweils drei Wettfahrten von rund 35 Minuten gesegelt werden. Am dritten Tag machte sich nach dem Hissen der „AP“-Flagge eine Gruppe von Seglern mit Begleitung eines Motorbootes noch auf den Weg aufs Wasser. Anschließend bestätigten die Segler die Entscheidung der Wettfahrtleitung, unter diesen Bedingungen keine weitere Wettfahrt zu starten.

„Gerade für Jollenseglerinnen und -segler ist das Revier vor Norderney herausfordernd. Es ist deutlich rauer als die Binnenreviere, und mit der Tidenströmung muss man lernen, umzugehen“, sagt Lutz Brandt, erster Vorsitzender des Seglervereins Norderney.

Der Verein, der im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen feierte, kooperierte bei der Ausrichtung mit der Baltischen Segler-Vereinigung. „Wie auch bei der IDM der 505er vor drei Jahren hat der BSV Wettfahrtleitung und Jury gestellt, wir haben uns um den Hafen, die Stellplätze, das Catering und die Halle zum gemeinsamen Feiern gekümmert“, sagt Lutz Brandt. An Land sorgte der gastgebende Verein mit Blasmusik, Chor und einem umfangreichen Programm für Nordsee-Atmosphäre.

Wegen der starken Strömung erprobte die Wettfahrtleitung am zweiten Regattatag ein für die Contender-Klasse neues Startverfahren: den Torstart, auch Pathfinder genannt. Dabei startet ein Segler auf Steuerbordbug auf einem Amwindkurs, während ein Motorboot hinter ihm fährt. Zwischen dem Heck des Seglers und dem Motorboot entsteht ein Tor, durch das die übrigen Teilnehmenden auf Backbordbug hindurchsegeln und so das Rennen beginnen. Nach zwei Minuten endet die Pathfinder-Rolle, das Tor schließt sich und auch der Startsegler wechselt auf Backbordbug.

„Dieses Startprozedere wenden wir in der 505er-Klasse, in der wir oft rund 100 Boote an der Linie haben, erfolgreich an“, erklärt Ulf Denecke. „Es hat den Vorteil, dass ein Frühstart nahezu unmöglich ist, es weniger Kollisionen gibt und keine lange Startlinie ausgelegt werden muss.“

Meisterboot von eigener Werft

Das Erfolgsboot von Billerbeck stammt aus eigener Hand. Der Bootsbauer, Mitinhaber der Traditionswerft Hein in Elmshorn, hat seinen Contender selbst gebaut. „Mein Contender ist die Baunummer 0“, sagt er. „Seitdem haben wir schon acht Einheiten gebaut.“

Contender Segler Max Billerbeck, er trägt einen Neoprenanzug und ein weißes Cap und sitzt auf seiner Jolle
Vor Norderney segelte Max Billerbeck zum fünften deutschen Meistertitel, zum ersten Mal gelang es ihm, den Titel direkt zu verteidigen. © Lutz Brandt

Den inoffiziellen Titel der Deutschen Meisterin, den die Klassenvereinigung auslobt, sicherte sich Miriam Hoffmann (Baltische Segler-Vereinigung). Sie belegte im Gesamtklassement Rang 39 und setzte sich damit knapp gegen Kerstin Schepanski (Cospuder Yacht Club Markkleeberg), die zweite Seglerin im Feld, durch.

Die vollständigen Ergebnisse sind auf Manage2Sail abrufbar.

 

Fotos: Lutz Brandt

 

 

Stürmisches Jubiläum auf Wangerooge

Norderneyer Segeljugend trotzt den Elementen und punktet beim 25. Segeljugendwochenende

Das 25. Segeljugendwochenende der Segeljugend Wattenmeer war in jeglicher Hinsicht ein besonderes Event: Als Jubiläumsausgabe feierte die Veranstaltung ihr 25-jähriges Bestehen, und mit dem Wassersportclub Wangerooge übernahm ein Inselverein die Ausrichtung, der nach einer Pause wieder aktiv im Kinder- und Jugendsegeln unterwegs ist. Die logistische Herausforderung, ein solches Wochenende auf einer Insel auf die Beine zu stellen, hat der WSC hervorragend gemeistert.
Die Segeljugend Norderney stellte mit zehn Nachwuchsseglern die größte Teilnehmergruppe des gesamten Feldes und trat in den Klassen Optimist (Anfänger, Fortgeschrittene und Cracks) sowie Teeny an. Ein besonderes Zeichen des Zusammenhalts an Küste und auf den Inseln: Eine unserer Seglerinnen unterstützte den Piratensteuermann von Spiekeroog – gelebte Zusammenhalt auf dem Wasser.

Anreise mit Aufwand und Unterkunft mit festem Dach

Für die Norderneyer Mannschaft begann die Reise bereits am Freitag früh. Voll beladen mit Booten ging es um 08:15 Uhr mit der Fähre nach Norddeich, von wo aus die Flotte per Auto nach Harlesiel transferiert wurde, um anschließend nach Wangerooge überzusetzen.
Aufgrund der stürmischen Wettervorhersage wurde diesmal auf das traditionelle Zelten verzichtet. Die Segler und Betreuer kamen stattdessen im Jugendgästehaus unter – eine Entscheidung, die sich im Verlaufe des Wochenendes als vorausschauend erweisen sollte.

Wettfahrten an der Belastungsgrenze

Ursprünglich waren getrennte Regatten für Teenys, weitere Jollen sowie drei Optimisten-Gruppen (Cracks, Fortgeschrittene und zwei Anfängergruppen) geplant. War in früheren Jahren oft Flaute das Sorgenkind, so brachte der Samstag Wind für die nächsten Jahre mit sich. Es standen Regatten bevor, die den Aktiven nicht nur sportlich, sondern vor allem seemännisch alles abverlangten.
Nach mehreren Startverschiebungen ging es mit einigen Stunden Verspätung schließlich los: Das Jollenfeld startete vor dem Hafen, während die Opti-Cracks im Frachthafen an den Start gingen. Die Bedingungen forderten Segeln an der Grenze des Machbaren.

Starke Platzierungen trotz extremem Wetter

Unter diesen anspruchsvollen Bedingungen bewies der Norderneyer Nachwuchs seine Klasse:
– Teeny-Klasse: Die Crew mit Adem Dinkla und Mats Kühn sicherte sich nach einem kräftezehrenden Rennen den 1. Platz in der Teeny-Wertung.
– Jollenfeld: Leah Sophie Aderhold sprang als Vorschoterin auf dem Spiekerooger Piraten ein und segelte zusammen mit Steuermann Luk Költschitzky (Spiekeroog) direkt auf den 1. Platz des gesamten Jollenfeldes.
– Opti-Cracks: Jonte Kleimann zeigte sein Können in rauen Bedingungen und erkämpfte sich den 3. Platz.

Sicherheit geht vor: Richtige Entscheidungen in schwierigen Momenten

Das extrem fordernde Wetter forderte jedoch seinen Tribut. Neben Kenterungen und Materialschäden gab es auch Enttäuschung: Die Optimisten der Anfänger- und Fortgeschrittenengruppen mussten nach Stunden des Wartens und Anfeuerns Ihrer Vereinskameraden erfahren, dass ihre Wettfahrten ersatzlos gestrichen wurden.
Besonders bitter: In der Fortgeschrittenen-Gruppe (Liv Aderhold, Eric Fuhrmann und Joshua Pohl) wäre es eine reine Norderneyer Regatta gewesen, bei der die Treppchenplätze untereinander ausgefahren worden wären. Auch die Anfänger mit Petja Bruns und Emma Raschke hatten gute Chancen auf vordere Ränge.
Die Entscheidung der Regattaleitung, die verbleibenden Rennen abzusagen, war unter den gegebenen Seegang- und Windverhältnissen jedoch absolut nachvollziehbar und alternativlos. Wenn Boot, Besatzung, Tide und Wetter nicht zusammenpassen, erfordert auch die Entscheidung zum Verzicht Mut. Die Sicherheit der jungen Seglerinnen und Segler steht an erster Stelle.

Ausklang und Blick nach vorn

Nach einem erstklassigen Abendessen, das kulinarisch mindestens einen Michelin-Stern verdient gehabt hätte, folgte die Siegerehrung. Hier wurden auch all jene Teilnehmer gebührend ausgezeichnet, die aufgrund der Bedingungen nicht an den Start gehen konnten oder wollten.
Mit rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Jubiläumsausgabe ein voller Erfolg und zeigt, dass die Nachwuchsarbeit an der Küste und auf den Inseln lebt – auch wenn weiterhin Potenzial für noch mehr Beteiligung besteht. Am Sonntagnachmittag kehrte das Team mit den Sportakteuren, Trainern, Booten und Betreuern erschöpft, aber glücklich nach Norderney zurück und wurde von den Familien am Hafen empfangen.

Ein großer Dank geht an den Wassersportclub Wangerooge für die hervorragende Organisation. Die Segeljugend Norderney blickt bereits gespannt auf das nächste Wiedersehen Anfang September 2027. Der genaue Austragungsort steht noch nicht fest.

Internationale Deutsche Meisterschaft der Contender

Gemeinsam mit dem Deutschen Seglerverband richtet der Seglerverein Norderney in diesem Jahr wieder eine große Regattaveranstaltung aus. Vom 27. bis zum 30. August findet die Internationale deutsche Meisterschaft der Contender-Jollen auf Norderney statt.

Rund 40 teilnehmende Boote werden an vier Tagen im Seegebiet vor Norderney bei den Wettfahrten zu beobachten sein. Der Contender ist eine internationale Klasse. Es handelt sich um eine Einhand-Jolle, die sehr sportlich mit Trapez gesegelt wird. Mit einer Länge von 4,88 m und einer Breite von 1,44 m sind die Contender bei einem Gewicht von 105 kg noch recht gut zu handeln. Sie gelten als sehr schnelle, wendige und entsprechend anspruchsvolle Boote für Regattasegler. 

 

Offhore: Sperrungen der Fahrwasser

Amprion meldet (24.8.2026, 10.13. Uhr):

Aufgrund der aktuell niedrigen Wasserstände kann die Kabellegebarge Barbarossa I derzeit nicht arbeiten. Aus diesem Grund ist das Norderneyer Wattfahrwasser bis einschließlich Mittwoch, 26.8., noch passierbar.

Meldung von Amprion zum Riffgatt (13.8.2026): 

Aufgrund von Kabellegearbeiten ist das Norderneyer Riffgat zwischen den roten Spierentonnen „D 28a“ und „D 32“ vom 24.08.2026 bis einschließlich 05.09.2026 gesperrt.

 Die „Barbarossa 1“, Rufzeichen „9HA5570“, verankert sich für diese Arbeiten mit mehreren Ankern, die durch kleine Bojen markiert sind. Ein Sicherheitsabstand von ca. 500 Metern ist einzuhalten.

Nähere Einzelheiten können bei den Verkehrssicherungsfahrzeugen eingeholt werden. Die Schifffahrt wird um Beachtung gebeten.

Nördlich von Baltrum

Bis einschließlich 10.09.26 finden nördlich der Insel Baltrum im Bereich zwischen den Positionen 53°45.65’N 007°23,84’E und 53°44,80’N 007°24,90’E Taucherarbeiten mit dem Arbeitsschiff „Triton“, RZ „SR2002“ statt. Ein Sicherheitsabstand vom 500 m zu den o.g. Positionen muss eingehalten werden. Um erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme wird gebeten.

 

Planung und Gespräch im April

Am 20. April 2026 fand ein Gespräch mit der Firma Amprion auf Norderney statt. Neben Vertretern des Seglervereins und der Sportboothafen GmbH nahmen auch Vertreter des Regionalverbands Segeln Weser-Ems, des Yacht Clubs Norden, von Soltwaters und vom BBC Baltrum teil. 

Die Vertreter der Firmen informierten darüber, dass die Arbeiten im Watt in diesem Jahr in zwei Phasen ablaufen:

Phase 1 ab Anfang Juli für 16 Tage: Amprion hat für diese Phase Passagen bei TNW angeboten (was aber kaum hilfreich ist). Die Firmen prüfen, ob die Durchfahrt zur halben Tide oder ein Umfahren möglich sind.

In Phase 2 (Mitte August für fünf Tage) wird das Kabel eingebracht und das Watt ist komplett gesperrt. Eventuell ist aber teils eine südliche Durchfahrt nach Fertigstellung möglich.

Die Kommunikation  und auch die sprachliche Verständigung über UKW mit den Guard-Schiffen sollen verbessert werden.

Weitere Informationen: 

Amprion: 

https://www.amprion.net/Netzausbau/Unsere-Projekte/BalWin1-und-BalWin2/Projektfortschritt.html

Bekanntmachungen für Seefahrer: 

https://www.elwis.de

 

Tennet Amprion Qr-Code

See-Regatta 2026

An zwei aufeinanderfolgenden Jahren musste die See-Regatta wegen zu starken Windes abgesagt werden. Doch in diesem Jahr hat es endlich wieder geklappt: Am 4. Juli gingen 16 Boote, davon elf vom Seglerverein Norderney, bei der See-Regatta 2026 an den Start. Regatta-Leiter Sid Behrend hatte die Innenbahn gewählt, da der Wind von anfangs vier auf dann fünf bis sechs zunahm. Die Segler starteten in verschiedenen Klassen mit zwei Startzeiten. Gewertet wurde nach Yardstick.

Start war in Höhe der Tonne D15 südlich des Surfbeckens. Von dort ging es einen kurzen Schlag Richtung Weststrand um die Tonnen D24 und D13 herum und wieder zurück zur Starttonne. Die wurde steuerbord liegen gelassen und der Törn führte weiter zur D30 auf der Höhe des Leuchtturms. Nach zwei Runden auf der Wattstrecke gingen die ersten nach knapp drei Stunden über die Ziellinie. Schnellster mit 2:45:19 gesegelter Zeit war Bernd Rasenack aus Bad Zwischenahn mit Nordwind.

Bei den größeren Kielbooten ging Gerd Lengerhuis mit Brummer als erster durchs Ziel. Auf die Plätze zwei bis vier segelten Thorsten Rademacher (Rantanplan), Hendrik Terheyden (Vela) und Nikolai Koch vom Yachtclub Hagen mit Lawei.

Jakob Jentsch mit Lievke lag bei den Jollenkreuzern auf Platz eins. Auf den Plätzen folgten Bernd Rasenack vom Zwischenahner Segelclub mit Nordwind sowie die Norderneyer Lutz Brandt mit Luna, Georg Donner mit Waterküken und Peter Duong mit Amarula.

In der Klasse der kleineren Schwertboote siegte Klaus Dinkla mit Man Du vor der Segelschule mit Lümmel und Adolf Polnau mit Christina.

Alex Meyer vom WSC Wilhelmshaven gewann bei den kleineren Kielbooten mit Alles Meyer, gefolgt vom Norderneyer Fred Lohbeck mit Black Pearl und Ole Eden vom SV Harlebucht mit Cheerio.

Und sogar ein Traditionssegler war auf der Bahn: Michael Cramwinckel aus den Niederlanden nahm mit seinem schmucken Plattbodenschiff HI-88 teil, hatte es aber schwer, gegen den Wind anzukreuzen. Und so brach er nach einer Runde ab.

Dabei sein ist alles. Das galt besonders auch am Abend beim Regatta-Fest in der festlich geschmückten Halle B. Das Festteam rund um Jubelwartin Hiltrud Hoffmann hatte alles bestens vorbereitet.

Bei der Siegerehrung überreichte Sid Behrend gerahmte Fotos, die Frank Kahl an Start und Ziel aufgenommen hatte. Und einen besonderen Preis hatte Birger van Delden für den letzten Platz gestiftet: Einen Gutschein für eine Starterbatterie konnte Adolf Polnau mit nach Hause nehmen.

Das Catering-Team hatte ein großartiges Insel-Menu zusammengestellt mit wildgefangener Makrele aus dem Norderneyer Seegatt, geräucherter Scholle aus dem Schluchter und Schaben von der Norderneyer Sandbank. Im Angebot waren auch noch Emder Matjes-Brötchen, Bratwurst und Schweinerückensteak vom Metzger des Vertrauens sowie Kartoffelsalat, Spiegelei und Bratkartoffeln als Beilagen. DJ Mo and Friends sorgten für Musik, und die Party ging bis spät in die Nacht hinein.

 

 

Osterfeuer 2026

Das Osterfeuer 2026 wird am Ostersamstag, 4. April, auf dem Gelände der Kindersegelschule entzündet. 
Beginn ist um 17.30 Uhr. Getränke und anderes bringt jeder und jede für sich selbst mit. Eine Feuertonne weist den Weg und wärmt. 
Wir freuen uns auf rege Teilnahme!

 

Das Bild zeigt das Osterfeuer 2022.

Ehrungen, Wahlen und Berichte bei der JHV 2026

Rund 60 Mitglieder haben Ende Februar an der Jahreshauptversammlung des Seglervereins im Bootshaus teilgenommen. Auf der Tagesordnung standen wie jedes Jahr Berichte des Vorstands, Ehrungen und Wahlen.

Nach 19 Jahren hat Gerd Neunaber (rechts) sein Amt als Kassenwart abgegeben. Lutz Brandt dankte ihm für die langjährige ehrenamtliche Arbeit.

 

Nach 19 Jahren hat Gerd Neunaber sein Amt als Kassenwart abgegeben und er übernimmt ab jetzt die Funktion des Hallenwartes der Halle Juist. Markus Forner wurde von der Versammlung zum neuen Kassenwart gewählt. Vereinsvorsitzender Lutz Brandt dankte Neunaber für seine langjährige ehrenamtliche Arbeit. Auch Hermann Pauls wurde in Abwesenheit verabschiedet. Er war seit 2001 einer der Geschäftsführer der Sportboothafen Norderney GmbH. Sein Nachfolger ist seit 1. Januar Jan Flessner.

Als Beisitzer für den von Markus Forner frei gewordenen Posten wurde Uli Cramer gewählt. Dessen Funktion als 2. Kassenprüfer übernimmt Silas Virchow.

In seinem Rückblick ging Lutz Brandt auf das vergangene Jahr ein. Dies war geprägt durch das 100-jährige Jubiläum des Seglervereins, das mit Stiftungsfest und einem großen Jubiläums-Wochenende begangen wurde. Brandt dankte nochmals allen, die zum Gelingen beigetragen hatten.

Weiteres Thema des Berichts des Vorsitzenden waren die Sperrungen im Wattfahrwasser wegen der Kabelarbeiten. Diese haben 2025 zu großem Ärger bei den Bootsfahrern geführt. Absprachen der ausführenden Firma Amprion wurden nicht eingehalten und die Kommunikation war mehr als schlecht. Damit dies nicht wieder vorkommt, sollen noch vor der Saison Gespräche mit der Firma Amprion geführt werden.

Lutz Brandt (rechts) ehrte Hasko Schreiber (links) und Karsten Lührs (Mitte) für ihre 40-jährige Mitgliedschaft im Verein.

 

Erik Fischer (links) und Axel von der Osten sind seit 50 Jahren im Seglerverein.

 

Seit 25 Jahren ist Inga Neunaber Mitglied des Seglervereins Norderney.

 

 

1.113 nautische Seemeilen ist Marius Kohler laut seinem Logbuch im Jahr 2025 gefahren. Jubelwartin Hiltrud Hoffmann überreichte ihm dafür einen Stander und eine Urkunde.

Arbeitsdienst am Wochenende

Der Arbeitsdienst zum Einbringen der Steganlage findet an diesem Wochenende statt. Auch wenn die Wetterprognose nicht ganz so gut ist. 

Beginn des Arbeitsdienstes ist am Freitag, 27. März, um 14 Uhr. Am Samstag, 28. März, treffen sich alle um 8 Uhr. Und am Samstag gibt es für alle Fleißigen ein leckeres Frühstück und einen deftigen Eintopf zum Mittagessen. 

Wir hoffen auf viele Helfer und Helferinnen, damit der Arbeitsdienst für alle entspannt verläuft. Um planen zu können, wäre es nett, wenn sich diejenigen, die nicht dabei sein können, bei den Hafenwarten abmelden.

Das Bild zeigt den Arbeitsdienst 2020.

 

Mitgliedsbeitrag und Saison 2026

Der Beitrag für die Mitgliedschaft im Seglerverein Norderney für das Jahr 2026 wird in Kürze eingezogen.

Nach vielen Jahren mit einem beständigen Mitgliedsbeitrag erfolgt in diesem Jahr eine Erhöhung. Laut Beschluss der Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung 2025 erhöht sich der Beitrag in diesem Jahr von sechs auf sieben Euro pro Monat. Somit beträgt der Jahresbeitrag jetzt 84 Euro. Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene, die sich in Ausbildung befinden, zahlen den ermäßigten Preis (42 Euro). Die Ermäßigung für EhepartnerInnen entfällt laut Beschluss auf der Jahreshauptversammlung 2026 ab diesem Jahr. Das gilt aber nicht rückwirkend, daher behalten die bis zum Beschluss auf der JHV ermäßigten PartnerInnen den vergünstigten Beitrag.

Und bald startet auch die Saison auf Norderney. So ist der Arbeitsdienst zum Einbringen der Steganlage für Ende März geplant: am Freitag, 27. März, ab 14 Uhr und am Samstag, 28. März, ab 8 Uhr. Am Samstag gibt es wieder ein leckeres Frühstück und einen Eintopf zum Mittag.

Das Ansegeln / Anmotoren geht am 30. Mai nach Langeoog. Die Regatta findet am 4. Juli statt. Und vom 27. bis 30 August trägt die Bootsklasse Contender ihre Internationale Deutsche Meisterschaft auf Norderney aus.

Das Jugendsegelwochenende 2026 findet vom 28. bis 30. August auf Wangerooge statt.

Wir wünschen allen eine großartige Saison 2026 und Goode Wind.