Norderneyer Hafen ist geöffnet

Die Landesregierung hat ihre Verordnung zu ersten Lockerungen in Niedersachsen rausgegeben. So sind stufenweise ab dem 10. Mai Öffnungen erlaubt. Demnach dürfen Personen aus Niedersachsen in Regionen mit Inzidenzen unter 100 Urlaub machen. Im Landkreis Aurich lag am 10.5. die Inzidenz bei 73,3.

Für unseren Hafen bedeutet dies, dass Gäste – vorerst nur aus Niedersachsen – kommen dürfen. Allerdings müssen sie den Nachweis der Impfung (zwei Wochen nach der zweiten Impfung) oder der Genesung nachweisen. Oder sie müssen bei Anreise und zweimal in der Woche (alle 72 Stunden) einen negativen Test vorzeigen.

Unsere Sanitäranlagen sind ab Himmelfahrt geöffnet. Die Duschen sind von 8 bis 12 und 17 bis 21 Uhr geöffnet, die Toiletten durchgehend.

Auch der Einzelhandel darf wieder öffnen. Ebenso gibt es für die Gastronomie Lockerungen: So darf die Außengastronomie zuerst öffnen, später soll die Innengastronomie folgen. Veranstaltungen sind im Außenbereich erlaubt.
Für alle Orte gelten strenge Vorgaben, Hygienekonzepte und Verpflichtungen zur digitalen Nachverfolgung. Vor allem müssen negative Tests vorgelegt werden oder die Nachweise der Impfung oder Genesung. 

Auf Norderney gibt es ein Testcenter, das die sogenannten kostenlosen Bürgertests durchführt. Das Testcenter ist ab Himmelfahrt im Badehaus untergebracht. Für die Tests kann man sich online für bestimmte Termine anmelden. Die Bürgertests sind – auch öfter in der Woche – kostenlos.  Auch die Parkapotheke am Kurplatz führt Bürgertests durch.

Saisonlieger und Überführungen sind erlaubt

Hafen April 2021

Strahlend blau ist der Himmel, aber es weht ein kalter Wind – zurzeit aus Süd. Die Stege sind inzwischen alle aufgebaut, die Anlagen sind vorbereitet und es könnte eigentlich losgehen. Doch auch in diesem Jahr ist ja noch alles anders.

Immerhin dürfen die Saisonlieger ihre Boote an die Steganlagen bringen. Und auch Überführungen mit einer Übernachtung sind erlaubt. Wie es weitergeht, kann – wie überall – noch keiner sagen.

Dies alles geschieht natürlich unter den Corona-Auflagen, mit Hygienekonzept, Anmeldepflicht und Einhalten aller Regeln. Die Nutzer können sich auf einem Meldezettel oder auch über die Luca-App anmelden.

Luca App

Die Ostfriesischen Inseln haben sich mit einem Öffnungskonzept  an das Land gewandt und warten derzeit auf eine Antwort aus Hannover. Das Konzept sieht unter anderem den Zugang auf die Inseln nur für getestete Menschen vor. Weitere Testungen müssen vor Ort erfolgen. Alle sieben Inseln und auch die Reedereien sind mit im Boot.
MOIN: Machbarkeitsanalyse der Ostfriesischen Inseln für einen sicheren touristischen Neustart

Wir hoffen alle, dass wir bald in eine Saison starten können, in der Gäste unseren schönen Hafen nutzen und unsere Insel besuchen dürfen.

Saison wird vorbereitet

Stegaufbau 2021

In der Hoffnung auf einen baldigen Start in die Saison sind die Hafenwarte derzeit mit dem Aufbau der Steganlagen beschäftigt. Stück für Stück haben Jörg, Bibo und Willem die ersten Stegpontons ins Wasser und durch das Hafenbecken gebracht.

Davor hatten die Hafenwarte bereits den Hauptsteg vorbereitet und die Stromsäulen angeschlossen. Fortgesetzt werden die Stegarbeiten nach dem Arbeitsdienst, der mit weniger Teilnehmern als in den anderen Jahren, am 9. und 10. April stattfinden wird. Und dann sollen langsam die Hallen geräumt werden – sofern die Auflagen es zulassen.

Arbeitsdienst mit Einschränkung

Das Ausbringen der Steganlage ist der offizielle Arbeitsdienst, bei dem die Bootsbesitzer ihre Arbeitsstunden sammeln können. In diesem Jahr jedoch kann der Arbeitsdienst nur mit Einschränkungen stattfinden.

Denn wegen der Corona-Auflagen ist leider nur eine begrenzte Teilnehmerzahl erlaubt. Um den Arbeitsdienst planen zu können, bitten wir um Anmeldung (per Telefon 0175 / 2785687 oder 04932 / 934852) oder per Mail an info@norderney-hafen.de). Bitte gebt eure Mail-Adresse an.

Ende März im Norderneyer Hafen – noch fehlen die Stege und die Schiffe.

Die Hafenwarte werden den Arbeitsdienst planen und die Teilnehmer einteilen.
Diejenigen, die teilnehmen dürfen, werden rechtzeitig informiert.

Der Arbeitsdienst findet statt am

Freitag, 9. April, ab 14 Uhr
Samstag, 10. April, ab 8 Uhr

Für die Arbeiten gelten Hygienevorschriften. Unter Umständen müssen Masken getragen werden. Diese stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Eine Verpflegung darf leider nicht erfolgen. Bitte bringt euch etwas zu essen und zu trinken mit. Auch ein geselliges Ausklingen ist untersagt.

Beim Arbeitsdienst müssen alle Daten der Teilnehmer notiert werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich an den beiden Tagen über Luca einzuloggen. Dazu braucht ihr dann nur einen QR-Code-Reader auf dem Smartphone.

Die Dokumentation für den Sportboothafen kann über Listen oder über die Corona-App Luca erfolgen.

Wir hoffen sehr, dass im kommenden Jahr alles wieder normal laufen kann. Bleibt gesund!

Dirk baggert

Hafenbaggerung

Zur Vorbereitung der Saison müssen nicht nur die Stege und Anlagen sauber sein. Auch das Hafenbecken wird geputzt und vom Schlick befreit. Gestern traf das Räumungsboot Dirk der Jade-Dienst GmbH aus Wilhelmshaven im Norderneyer Hafen ein. Und gleich begannen sie mit der Arbeit – bis in den späten Abend hinein.

Gebaggert wird mit ablaufendem Wasser, damit der Schlick aus dem Hafenbecken gezogen wird. Heute in der Frühe starteten nach dem Hochwasser wieder die Arbeiten mit der Egge. Nach einer Unterbrechung setzen die beiden Mitarbeiter heute Abend ihre Arbeit fort.

Fotos: Brandt

Achtung Sprengungen!

DolWin6 Tennet

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen ist demnächst zwischen Norderney und Juist im Einsatz. Wie die Firma Tennet mitteilt, sind zwischen dem 19. März und dem 30. April Sprengungen und Räumungen geplant. Da die Arbeiten stark wetterabhängig sind, könne kein konkreter Zeitpunkt der Sprengung genannt werden. Der genaue Termin wird noch genannt.

Das Gebiet werde zum Zeitpunkt der Sprengung weiträumig abgesperrt. Segler und Wassersportler müssen dann den Bereich zwischen den beiden Inseln meiden. Der Kampfmittelräumdienst werde eine Sperrzone von mindestens 1500 Metern um den Sprengplatz einrichten.

Die Sprengung und Räumung erfolge auf einer Sandbank zwischen Norderney und Juist oberhalb der Wasserlinie.  Die Arbeiten seien vom Strand aus nicht zu sehen, so die Mitteilung.

Zwölf Kampfmittel gefunden

Grund für die Entschärfung von Kampfmittelaltlasen sind die Arbeiten für das Netzanbindungsprojekt DolWin6 des Übertragungsnetzbetreibers TenneT.  Im Rahmen der Kabelverlegung sei die Trasse für die Kabelverlegung auf hoher See und im Watt untersucht worden. Hierbei seien zwölf Kampfmittel identifiziert worden, die geräumt und gesprengt werden müssen.

So ähnlich könnte die Altmunition aussehen, die zwischen Norderney und Juist geräumt und gesprengt werden muss.                    Foto: Tennet

In die Planung der Sprengungsarbeiten seien alle beteiligten Institutionen und Behörden eingebunden, so die Mitteilung. Dazu gehören unter anderem das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg, die Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter sowie der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen.

Saison wird vorbereitet

Auch wenn in diesem Jahr alles unsicher ist: Die Vorbereitungen auf die Saison haben begonnen und wir gucken trotz allem optimistisch nach vor.

Die Hafenwarte Jörg Pauls und Bibo Visser arbeiten viel in der Werkstatt, sie reparieren und pflegen das Material. In den Sanitäranlagen haben sie gestrichen und renoviert. Steinplatten wurden verlegt und die Spielgeräte überholt. Und auch Schreibarbeit muss erledigt werden. 

Außerdem bereiten Jörg und Bibo das Einbringen der Steganlagen vor. Geplant ist der Arbeitsdienst zurzeit für das Wochenende 9./10. April. Wenn es bis dahin erlaubt ist, sich in größerer Gruppe zu einem Arbeitseinsatz zu treffen, dann packen alle im Hafen zusammen an.

Arbeiten vor der Halle B und der Werkstatt: Der Ponton ist von Muscheln und Seepocken befreit.

In diesen Tagen haben Jörg und Bibo den Ponton, der die Brücke trägt, aus dem Wasser geholt. Vor der Halle B haben sie den Beton von Seepocken, Muscheln und Austern befreit – und das waren wirklich viele. Jetzt wird der Ponton noch gestrichen und mit Antifouling behandelt, bevor er wieder ins Wasser kommt. Außerdem wird ein neuer Elektrokasten am Steg installiert.

Es gibt also viel zu tun und wir hoffen alle auf eine tolle Saison.

Nebelige Angelegenheit. Jörg und Bibo installieren den neuen Elektrokasten für den Steg.

 

Jahreshauptversammlung wird verschoben

Normalerweise laufen in diesem Monat die Vorbereitungen für die Jahreshauptversammlung, die turnusgemäß Ende Februar abgehalten wird. In den vergangenen Jahren haben sich dazu die Vereinsmitglieder und der Vorstand im Restaurant Neys Place getroffen. Und im Anschluss an die Versammlung wurde es noch richtig gemütlich.

Nun ist dies natürlich in diesem Jahr nicht möglich. Die Jahreshauptversammlung wird aber auf jeden Fall nachgeholt. Leider können wir noch nicht sagen, wann dies sein wird. Eine Versammlung in der Halle B – wie im vergangenen August – ist keine Option. Zum einen ist die Halle bis zum Frühjahr voller Boote und außerdem wäre es ohnehin viel zu kalt in der Halle.

Blick auf das winterliche Surferbecken bei Sonnenaufgang.

Weitere Möglichkeiten und Räumlichkeiten für eine größere Versammlung werden im Moment geprüft. Aber alles hängt natürlich von den Corona-Bedingungen ab. Zurzeit sind ja auf der Insel nicht einmal Treffen außerhalb des Hausstandes erlaubt.

Die Mitglieder bekommen natürlich rechtzeitig Bescheid. Und wir alle hoffen, dass wir uns bald wieder treffen können.

Vereinsleben im Winter

Yachthafen Norderney

Der Januar ist nicht nur in diesem Jahr immer ein ruhiger Monat. Der Wind tost um das Bootshaus. Regen peitscht an die Fensterscheiben. Sogar ein Hauch von Schnee legte sich auf die Insel. Die Stege sind abgesperrt. Und nur ein paar Surfer wagen sich in die kalte See.

Doch der Verein ist auch im Winter aktiv. Das Büro ist geöffnet (bis auf die Zeit der Norderneyer Winterferien). Und jeden Monat treffen sich die Ehrenamtlichen zur Vorstandssitzung. Statt im Bootshaus gemütlich zusammenzukommen, sind die Sitzungen ins Internet verlegt.

Vorstandssitzung 28.1.2021
Die Vorstandssitzungen des Seglervereins finden derzeit per Online-Konferenz statt.

Dabei zeigt sich, dass ein wenig Nähe auch per Zoom-Konferenz möglich ist. (Und man sieht auch gleich, wie es bei den anderen Zuhause so aussieht, wenn nicht ein segeltauglicher Hintergrund gewählt wird.) Bei aller Geselligkeit geht es natürlich um Vereinsangelegenheiten – von Hallen über Jugendarbeit bis Baggerung.

Am Donnerstag fand die Januar-Online-Sitzung statt. Besprochen wurde auch das Thema Jahreshauptversammlung. Die Jahreshauptversammlung im September 2020 konnte erfolgreich – und mit großen Abständen – in der Halle B stattfinden.

Doch der gewohnte Termin im Februar kann in diesem Jahr leider nicht eingehalten werden. Das Restaurant Neys Place ist geschlossen und Versammlungen sind verboten. Auch die Halle B stünde nicht zur Verfügung, da die Boote in der Halle stehen und es ohnehin auch zu kalt wäre.

Nun wird überlegt, die Jahreshauptversammlung in die KGS-Aula zu verlegen oder sie nach dem Einbringen der Boote im Frühsommer in der Halle B abzuhalten. Wir werden rechtzeitig über den Termin informieren.

Der Nikolaus ist ein Surfer

Surfender Nikolaus

Ruhig ist es zurzeit auf Norderney und am Hafen. Bis auf den großen Hauptsteg sind die Stege abgebaut und warten gereinigt an Land auf die neue Saison. Im Hafenbecken werden Frisia-Fähren jetzt, in der Winterzeit, für das neue Jahr fit gemacht.

Hafen am Morgen
Am Morgen wird bereits im Hafen gearbeitet. Die Frisia-Fähren werden für das neue Jahr fit gemacht.

Auch die Surferbucht ist verwaist. Die Surfschule ist winterfest und nur wenige Surfer wagen sich auf das Wasser. Und einer davon sogar im rot-weißen Mantel. Der Nikolaus hat einige Tage vor seinem großen Auftritt den Wind für einen Törn mit seinem Foil-Board genutzt. Mit wehendem Mantel flog er über das Wasser.

Und dazu gibt es ein wunderbares Video mit Musik:

Leider kann der Nikolaus in diesem Jahr nicht wie in den Jahren zuvor im Hafen anlegen und die Kinder beschenken. Denn auch er muss Abstand halten. Doch wir hoffen alle, dass er im kommenden Jahr wieder dem Norderneyer Hafen seinen Besuch abstattet.