Das Büro des Seglervereins und der Sportboothafen Norderney GmbH ist ab März auch an zwei Nachmittagen in der Woche besetzt.
Die Öffnungszeiten sind dann wie folgt:
Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und am Dienstag und Donnerstag bis 15.30 Uhr.
Sportboothafen Norderney GmbH
Das Büro des Seglervereins und der Sportboothafen Norderney GmbH ist ab März auch an zwei Nachmittagen in der Woche besetzt.
Die Öffnungszeiten sind dann wie folgt:
Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und am Dienstag und Donnerstag bis 15.30 Uhr.
Die Jahreshauptversammlung 2024 des Seglervereins Norderney findet am Freitag, 23. Februar, im Bootshaus statt. Beginn ist um 19 Uhr.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Jahresberichte, Wahlen und Ehrungen.
35 Segel- und Motorbootkameraden haben an der Herbstversammlung des Seglervereins am 17. November im Bootshaus teilgenommen. Der erste Vorsitzende Lutz Brandt berichtete über zurückliegende Ereignisse im Vereinsgeschehen. Die neue Liegeplatzordnung wurde einstimmig beschlossen.
Lutz Brandt stellte eine aktuelle Entwicklung zum Bootshaus vor: So bahnt sich ein Pächterwechsel der gastronomischen Betriebe NeysPlace und Aalkuhle an. Nach fast zehn Jahren guter Bewirtschaftung gibt Kalle Sigges das Bootshaus ab. Neuer Pächter ist Janis Kleemann, der die Gastronomie im Bootshaus übernehmen wird. Geplant ist die Übernahme zum Jahreswechsel. Die Verträge sind noch nicht final unterschrieben, aber alle drei Parteien haben eine zufriedenstellende Einigung erzielt.
Eine weitere große Maßnahme konnte bereits weitgehend abgeschlossen werden: Bei der schwimmenden Steganlage wurden die bestehenden Stege durch zehn Betonstege ersetzt. Dies stellte eine logistische Meisterleistung dar, müssen doch zehn Schwertransporter pünktlich aus Schweden nach Norddeich fahren, wo die Stege zusammen mit einem Kran auf die Frisia VIII verladen wurden und dann auf Norderney eingebaut wurden. Ohne die gute ehrenamtliche planerische Vorarbeit von Erik Fischer und den großen Einsatz insbesondere vom Geschäftsführer der Sportboothafen GmbH Thorsten Rademacher und von den Hafenmeistern Bibo Visser und Chris Harms wäre das nicht möglich gewesen.
Von den zahlreichen Vereinsterminen soll hier nur kurz auf die zurückliegende Internationale Deutsche Meisterschaft der 505er-Jollen eingegangen werden: Lutz Brandt berichtete von einer sehr gelungenen Veranstaltung, für die es viel Lob von allen Seiten gegeben habe und er bedankte sich bei allen Mithelfenden. Der Fluch der guten Tat: In zwei bis drei Jahren möchte die Contender-Klasse gern ihre Deutsche Meisterschaft vor Norderney austragen.
Und ein weiteres großes Ereignis wirft seinen Schatten voraus: 2025 wird der SVN 100 Jahre alt. Die Versammlung war sich einig, dass dieses Ereignis würdig zelebriert werden soll und es gab auch bereits erste Ideen.
Wegen des schlechten Wetters, das für dieses Wochenende erwartet wird, ist der Arbeitsdienst zum Einbringen der Steganlage auf den 27. und 28. Oktober verschoben:
Arbeitsdienst Herbst 2023
Freitag, 27. Oktober, ab 14 Uhr
Samstag, 28. Oktober, ab 8 Uhr
Weil es in diesem Jahr weniger Stege sind und der Arbeitsdienst am Samstag daher voraussichtlich kürzer dauert, gibt es kein Frühstück – aber gegen 11.30 Uhr bekommen alle eine leckere Suppe.
Die Herbstversammlung des Seglervereins Norderney ist für den 17. November 2023 geplant. Beginn ist um 19 Uhr im Vorstandszimmer im Bootshaus.
Hauptthema ist die aktualisierte Liegeplatzregelung SVN Nov 2023. (hier der Entwurf; bitte anklicken und downloaden)
Zehn neue Stahlpfähle stehen seit Donnerstag im Hafenbecken. Die Betonstege werden jetzt Stück für Stück befestigt.
Am Mittwoch war die Frisia VIII mit den neuen Betonstegen im Norderneyer Hafen eingetroffen – nachdem sich die Ankunft der Stege in Norddeich Mole etwas verzögert hatte. Die Stahlpfähle waren bereits Anfang der Woche angeliefert worden.
Mit versammelten Kräften wurden die Betonstege abgeladen und an der Pier zwischengelagert.
Und am Donnerstag begannen am frühen Morgen die Rammarbeiten. Nach und nach wurden nun die Stahlpfähle in den Boden eingebracht und die alten Holzdalben gezogen. In der Zwischenzeit konnte bereits das T-Stück am Weststeg angeschlossen werden.
In der kommenden Woche sollen die Betonstege weiter angeschlossen werden.
Die Pfähle für den Museumskreuzer Otto Schülke konnten leider noch nicht gerammt werden.
Fotos Tag 1:
Fotos Tag 2:
Fotos Tag 3:
Die Saison geht deutlich zu Ende und viele Boote kommen in diesen Tagen aus dem Wasser. Und auch die Stege werden bald abgebaut.
Da Mitte Oktober die neuen Betonstege eingebaut werden, gibt es in diesem Jahr bereits einen kleineren Arbeitsdienst Ende September.
Am Freitag, 29. September, kommt der Nordsteg aus dem Wasser. Dazu werden Helfer gebraucht. Start ist um 14 Uhr.
Der eigentliche Arbeitsdienst ist für den 20. und 21. Oktober geplant.
Norderneyer Segeljugend feiert auf Borkum Erfolge in allen Klassen
Berichte und Fotos von Jugendwart Markus Wagner
Am 22. Jugendsegelwochenende der A-Watt-Vereine am ersten Septemberwochenende auf Borkum haben 13 Norderneyer Segelkinder und Jugendliche teilgenommen. Das Wochenende, das großartig vom WSV Burkana ausgerichtet wurde, war für alle ein wunderschönes Erlebnis mit vielen Wettfahrten und Begegnungen.
Schon am frühen Freitagmorgen war die Norderneyer Segeljugend mit ihren Betreuern und Begleitern vom Norderneyer Hafen aufgebrochen und es ging über den Seeweg nach Borkum.
Das sommerliche Training unter Leitung der erfahrenen Trainer und Trainerinnen sollte sich am Regattasamstag – bei leichtem Wind und sommerlichen Temperaturen – auszahlen. So segelte in allen Klassen und Gruppen ein Norderneyer Boot auf die vorderen Plätze.
In der Klasse der Optimisten konnte nach je 3 Wettfahrten bei den Anfängern (Level 1) Jonte Kleimann den verdienten 3. Platz und bei den Fortgeschrittenen (Level 2) Adem Akovali-Dinkla den 1. Platz belegen.
Dichtes Regattafeld der Optimisten.
In den beiden Startgruppen der Jollen wurde in diesem Jahr erstmals nach Yardstick gesegelt. Dieses seglerische Handicapsystem ermöglicht es, Boote unterschiedlicher Klassen gegeneinander starten zu lassen und deren Ergebnisse vergleichbar zu machen.
In der Startgruppe Jolle Level 1 segelte Steuerfrau Leene Zahn mit Vorschoterin Leah-Sophie Aderhold in allen Wettfahrten mit Ihrem Teenyboot „Eduard“ ihrer Konkurrenz davon und sie fuhren als erstes Boot ihrer Klasse über die Ziellinie. Sie mussten sich nach Anwendung der Yardstick-Regelungen nur einem Boot der Gruppe nach berechneter Zeit geschlagen geben und konnten somit den Pokal für den 2. Platz entgegen nehmen.
Leene und Leah fuhren als Erste ihrer Gruppe über die Ziellinie.
Eine Überraschung gelang den Norderneyern mit der Crew Emilia Bers und Jamal Willma um Steuermann Thale Jahn. Die Jollengruppe Level 2 segelte nahe des Borkumer Hafens im Bereich des Wattenmeeres und hierbei gingen sie mit ihrem Schwertzugvogel „Rosinante“ in zwei Wettfahrten jeweils als 2. und 3. Boot über die Ziellinie. Dass sie sich, aufgrund des bei diesen Bedingungen wenig aussagekräftigen Yardsticksystems, mit einem 4. Platz zufrieden geben mussten, konnte die spätere Freude nicht trüben.
Das persönliche Engagement aller Borkumer Helfer um die Verantwortlichen Gudrun Steffes-Enn, Susanne Nolte und Bernd im Sande bei der Vorbereitung und Durchführung war am gesamten Wochenende spürbar. So organisierten sie neben den Wettkämpfen auch ein buntes Rahmenprogramm rund um den Hafen, bei dem u.a. ein Offshore Katamaran und der Borkumer Rettungskreuzer „Hamburg“ besichtigt werden konnte. Neben den individuellen Pokalen für die Platzierten, erhielt jedes Kind eine Teilnahmeurkunde und einen Hoodie.
Die Teilnehmenden des 22. A-Watt-Jugendsegelwochenendes auf Borkum.
Nach der Preisverleihung am späten Samstagabend mischten sich die insgesamt 50 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen aus Greetsiel, Norddeich, Harlesiel sowie von Spiekeroog, Langeoog, Borkum und Norderney auf der Tanzfläche, wo noch bis zur offiziellen Bettruhe – und vielleicht auch 10 Minuten länger – gemeinsam getanzt und gefeiert wurde.
Am Sonntagmittag machte sich dann die Norderneyer Flottille bei auflaufendem Wasser und unter fantastischen Wetter- und Windbedingungen wieder auf in Richtung Heimat, wobei „Rosinante“ selbstverständlich wieder von Ihrer Jugendcrew selbst gesegelt wurde.
Schon jetzt können sich alle auf Spiekeroog freuen, wo das 23. Jugendsegelwochende im kommenden Jahr stattfindet.
Ab Anfang dieser Woche trudelten bereits die ersten Teilnehmer der Internationalen Deutschen Meisterschaft der 505er auf Norderney ein. Die meisten richteten sich mit ihren Wohnmobilen auf der Mole ein und genossen das sommerliche Inselwetter.
Der erste Termin des Programms war das Get-together am Mittwochabend vor der Halle B – mit Bier vom Norderneyer Brauhaus und Blasmusik der Norderneyer Gruppe Zehn im Watt.
Am nächsten Tag wurde es dann ernst: Nach der Steuermannsbesprechung am Donnerstagvormittag legten am Mittag erst das Startboot und die Begleitboote ab und die 505er folgten zum Regattafeld. Bei schwachem Wind war allerdings nur ein Lauf möglich, bei dem Jens Biederer (Kieler Yacht-Club) mit Vorschoter Jan Reifferscheidt als erste über die Ziellinie gingen.
Bei Bratwurst und Bier trafen sich die Sportler dann wieder im Hafen. Und in der Halle B fand am Abend die Jahreshauptversammlung der 505er Klassenvereinigung statt.
Nachdem die Segler am zweiten Wettkampftag zwei Stunden auf Wind gewartet hatten, ging es mit ansteigender Windstärke auf die Bahn. An diesem Tag konnten vier Wettfahrten ausgetragen werden. Es war ein langer schöner Tag auf See – mit zehn Stunden auf dem Wasser.
Der dritte Wettkampftag bot einiges an Wetterkapriolen. Los ging es bei guten Bedingungen mit 12 Knoten Wind aus Südwest. Bei der zweiten Wettfahrt sorgte ein heftiger Regenschauer mit Böen bis 25 Knoten für Turbulenzen. Aber auch diese Wettfahrt konnte erfolgreich beendet werden. Beim dritten Rennen führten erhebliche Winddreher und ein zuletzt stark abnehmender Wind zum Abbruch der Fahrt.
Am letzten Tag waren die Bedingungen mit frischem Wind und wenig Seegang ideal. So konnten noch zwei Wettfahrten stattfinden. Und am Ende gab es einen internationalen deutschen Meister: Michael Daisenberger (Deutscher Touring Yacht-Club e.V.) mit Vorschoter Johannes Tellen (Münchner Yacht-Club) gewannen die Internationale Deutsche Meisterschaft der 505er auf Norderney.
Bei der anschließenden Feier mit Musik vom Plattenteller, Fassbier und Grillgut in der Halle B konnten alle Teilnehmer und Begleiter die schöne Regatta festlich begießen.
Die Siegerehrung fand am Sonntagnachmittag in der Halle B statt. Die Ergebnisse stehen hier: Final Overall Results
Fotos von Lutz Brandt gibt es hier: 505er 2023
Ein Beitrag, der auf der Homepage des DSV erschienen ist, steht hier.
Und hier gibt es einen launigen Beitrag von Tim Böger (Sportwart der Deutschen 505er Klassenvereinigung).
Und dies sind Bilder aus dem Hafen von Fam. Ringena: