Wattfahrwasser wird wieder gesperrt

Die Übertragungsnetzbetreiber TenneT und Amprion informieren darüber, dass in diesem Jahr wieder Sperrzeiträume für das Wattfahrwasser zwischen Baltrum und Norderney und dem Festland geplant sind. 

Für das Jahr 2025 sind folgende Sperrzeiträume vorgesehen:

  • Baltrum und Dornum (TenneT): voraussichtlich 20.05.2025 – 30.08.2025
  • Norderney und Hilgenriedersiel (Amprion): voraussichtlich 15.08.2025 – 06.09.2025

Sie seien gesetzlich verpflichtet, die Offshore-Windparks in der Nordsee an das Stromnetz anzubinden, so die Mitteilung der Unternehmen. Im Rahmen der kommenden Offshore-Netzanbindungssysteme sei auch die Querung der Inseln Baltrum (TenneT-Projekte BalWin3+4 sowie LanWin1+4+5) und Norderney (Amprion-Projekte DolWin4 & BorWin4 sowie BalWin1+2) erforderlich.

Um die Inseln und den Festlanddeich an der Nordseeküste zu unterqueren, nutzen sie das sogenannte Horizontalspülbohrverfahren (HDD). Dieses Bohrverfahren ermögliche es, Rohrleitungen unterirdisch zu verlegen, ohne einen Graben auszuheben. So wollen sie die Insel- und Deichquerung mit vergleichsweise geringen Eingriffen an der Oberfläche umsetzen.

Für die Arbeiten auf den Inseln Baltrum und Norderney sowie in den Anlandungsbereichen Dornum und Hilgenriedersiel werde das Wattfahrwasser bei Hochwasser als Transportweg genutzt – unter anderem für den Transport von Kabelschutzrohren sowie die Verlegung von Watt- und Seekabeln.

Aufgrund der Querung des Wattfahrwassers durch die Transportschiffe komme es in den Sommermonaten der Jahre 2025 bis 2029 zu kurzzeitigen Sperrungen. Diese dienten der Sicherheit und dem reibungslosen Ablauf der Arbeiten. Die Bauarbeiten sollen bei Tageslicht stattfinden, wobei sich die Arbeitszeiten nach den Tidezeiten richten. Auswirkungen auf den Fährverkehr seien nicht zu erwarten. 

Da die Bautätigkeiten stark von den wechselhaften Witterungsbedingungen abhängen, könnten die konkreten Sperrzeiten erst etwa eine Woche im Voraus festgelegt werden. Diese werden über folgende Website bekannt gegeben: https://tennet-steckbriefe.webmag.io/steckbriefe-1/offshore/wattfahrwasser. Auf der Website stehen neben den aktuellen Sperrzeiten auch weiterführende Informationen zu den geplanten Bauarbeiten sowie Grafiken zu den betroffenen Bereichen.

Alle Seefahrer seien außerdem dazu angehalten, regelmäßig den Funkverkehr abzuhören, um Ankündigungen zu Transporten und Routen zu erhalten. Schiffe, die im Auftrag von TenneT und Amprion unterwegs sind, werden sich nähernde Schiffe und Boote aktiv anfunken, so die Mitteilung.

TenneT und Amprion bitten um Verständnis für die erforderlichen Maßnahmen und werden über die Website fortlaufend informieren. Die Hafenmeister, Segel- und Yachtclubs in der Region sowie die Fachmagazine für maritime Themen wurden über die anstehenden Arbeiten informiert.

 

Ansegeln/Anmotoren 2024

Nach Bensersiel ging das diesjährigeAnsegeln / Anmotoren. Gemeinschaftliches Ablegen war für den Samstag, 25. Mai, um 11.02 Uhr geplant. Mit 19 Booten trafen sich die Vereinsmitglieder in Bensersiel.

Nach einem gemütlichen Grillen, das durch einen Sturzregen abgekürzt wurde, ging die zünftige Feier im Trockenen weiter. Und später wechselten viele auf eines der Boote und ließen sich die Vorräte aus dem Bootskeller schmecken. Am Sonntag ging es bei zunächst wechselhaftem Wind aus passenden Richtungen zurück nach Norderney.

Fotos: Brandt, Deeling

See-Regatta vor Norderney

Regatta 2022

Bei starkem und böigem Wind gingen am 9. Juli die Segler der diesjährigen Norderneyer Seeregatta an den Start. Regattaleiter Sid Behrend hatte wegen der Windstärken bis zu sieben und wegen einer starken Welle den Kurs der Innenbahn im Watt gewählt. 13 Segelboote nahmen an der Regatta teil.

Nachdem der Wind auf Nord gedreht hatte, verlief die Regatta ohne Kreuzen schneller als gedacht. Schon nach knapp zwei Stunden waren die ersten im Ziel.

Den besten Start hatte Bernd Laaser mit Pegasus. Aber der Norderneyer Klaus Jentsch mit Waterrött war der Schnellste.

Erste Plätze in ihrer Klasse belegten Lutz Brandt, Klaus Jentsch, Jens Klose, Klaus Dinkla und das Boot der Segelschule.

Am Abend wurden beim Regattafest in der Halle B alle Teilnehmer gewürdigt und die erfolgreich verlaufene Regatta wurde bis in die Nacht hinein ordentlich gefeiert.

 

Fotos von Steffi Bergfort (auch Beitragsbild):

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und Frank Kahl:

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Achtung Sprengungen!

DolWin6 Tennet

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen ist demnächst zwischen Norderney und Juist im Einsatz. Wie die Firma Tennet mitteilt, sind zwischen dem 19. März und dem 30. April Sprengungen und Räumungen geplant. Da die Arbeiten stark wetterabhängig sind, könne kein konkreter Zeitpunkt der Sprengung genannt werden. Der genaue Termin wird noch genannt.

Das Gebiet werde zum Zeitpunkt der Sprengung weiträumig abgesperrt. Segler und Wassersportler müssen dann den Bereich zwischen den beiden Inseln meiden. Der Kampfmittelräumdienst werde eine Sperrzone von mindestens 1500 Metern um den Sprengplatz einrichten.

Die Sprengung und Räumung erfolge auf einer Sandbank zwischen Norderney und Juist oberhalb der Wasserlinie.  Die Arbeiten seien vom Strand aus nicht zu sehen, so die Mitteilung.

Zwölf Kampfmittel gefunden

Grund für die Entschärfung von Kampfmittelaltlasen sind die Arbeiten für das Netzanbindungsprojekt DolWin6 des Übertragungsnetzbetreibers TenneT.  Im Rahmen der Kabelverlegung sei die Trasse für die Kabelverlegung auf hoher See und im Watt untersucht worden. Hierbei seien zwölf Kampfmittel identifiziert worden, die geräumt und gesprengt werden müssen.

So ähnlich könnte die Altmunition aussehen, die zwischen Norderney und Juist geräumt und gesprengt werden muss.                    Foto: Tennet

In die Planung der Sprengungsarbeiten seien alle beteiligten Institutionen und Behörden eingebunden, so die Mitteilung. Dazu gehören unter anderem das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg, die Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter sowie der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen.