Zehn neue Stahlpfähle stehen seit Donnerstag im Hafenbecken. Die Betonstege werden jetzt Stück für Stück befestigt.
Am Mittwoch war die Frisia VIII mit den neuen Betonstegen im Norderneyer Hafen eingetroffen – nachdem sich die Ankunft der Stege in Norddeich Mole etwas verzögert hatte. Die Stahlpfähle waren bereits Anfang der Woche angeliefert worden.
Mit versammelten Kräften wurden die Betonstege abgeladen und an der Pier zwischengelagert.
Und am Donnerstag begannen am frühen Morgen die Rammarbeiten. Nach und nach wurden nun die Stahlpfähle in den Boden eingebracht und die alten Holzdalben gezogen. In der Zwischenzeit konnte bereits das T-Stück am Weststeg angeschlossen werden.
In der kommenden Woche sollen die Betonstege weiter angeschlossen werden.
Die Pfähle für den Museumskreuzer Otto Schülke konnten leider noch nicht gerammt werden.
Ab Anfang dieser Woche trudelten bereits die ersten Teilnehmer der Internationalen Deutschen Meisterschaft der 505er auf Norderney ein. Die meisten richteten sich mit ihren Wohnmobilen auf der Mole ein und genossen das sommerliche Inselwetter.
Der erste Termin des Programms war das Get-together am Mittwochabend vor der Halle B – mit Bier vom Norderneyer Brauhaus und Blasmusik der Norderneyer Gruppe Zehn im Watt.
Am nächsten Tag wurde es dann ernst: Nach der Steuermannsbesprechung am Donnerstagvormittag legten am Mittag erst das Startboot und die Begleitboote ab und die 505er folgten zum Regattafeld. Bei schwachem Wind war allerdings nur ein Lauf möglich, bei dem Jens Biederer (Kieler Yacht-Club) mit Vorschoter Jan Reifferscheidt als erste über die Ziellinie gingen.
Bei Bratwurst und Bier trafen sich die Sportler dann wieder im Hafen. Und in der Halle B fand am Abend die Jahreshauptversammlung der 505er Klassenvereinigung statt.
Nachdem die Segler am zweiten Wettkampftag zwei Stunden auf Wind gewartet hatten, ging es mit ansteigender Windstärke auf die Bahn. An diesem Tag konnten vier Wettfahrten ausgetragen werden. Es war ein langer schöner Tag auf See – mit zehn Stunden auf dem Wasser.
Der dritte Wettkampftag bot einiges an Wetterkapriolen. Los ging es bei guten Bedingungen mit 12 Knoten Wind aus Südwest. Bei der zweiten Wettfahrt sorgte ein heftiger Regenschauer mit Böen bis 25 Knoten für Turbulenzen. Aber auch diese Wettfahrt konnte erfolgreich beendet werden. Beim dritten Rennen führten erhebliche Winddreher und ein zuletzt stark abnehmender Wind zum Abbruch der Fahrt.
Am letzten Tag waren die Bedingungen mit frischem Wind und wenig Seegang ideal. So konnten noch zwei Wettfahrten stattfinden. Und am Ende gab es einen internationalen deutschen Meister: Michael Daisenberger (Deutscher Touring Yacht-Club e.V.) mit Vorschoter Johannes Tellen (Münchner Yacht-Club) gewannen die Internationale Deutsche Meisterschaft der 505er auf Norderney.
Bei der anschließenden Feier mit Musik vom Plattenteller, Fassbier und Grillgut in der Halle B konnten alle Teilnehmer und Begleiter die schöne Regatta festlich begießen.
Die Siegerehrung fand am Sonntagnachmittag in der Halle B statt. Die Ergebnisse stehen hier: Final Overall Results
Noch wenige Tage vorher war Regattaleiter Sid Behrend skeptisch, ob die See-Regatta 2023 überhaupt stattfinden könnte. Denn die Wettervorhersagen waren alles andere als Regatta-tauglich. Doch am Samstag, 24. Juni, zeigte sich das Wetter von einer sehr freundlichen Seite für die Segler. Sid zog den Start der Regatta zur Sicherheit ein wenig vor. Bei rund drei Windstärken und wunderbarem Sonnenschein gingen die 21 Boote um 10 Uhr auf die Strecke für die Außenbahn und fünf Minuten später auf die Innenbahn. Den schnellsten Start legte Volker Willms mit Atti Plünn hin. Nach nur einer kurzen Flaute zwischendurch waren am Ende alle Boote wohlbehalten wieder im Hafen.
Viele Helfer des Vereins waren im Einsatz – beim Zeitnehmen, auf den Begleitbooten, in der Jury oder bei der wichtigen Versorgung mit Getränken und Speisen. Unterstützung kam auch von den Ehrenamtlichen der DLRG.
Die Siegerehrung fand am Abend beim Regattafest in der Halle B statt. Bei leckerer Speisen, darunter feinste selbst gefangene und geräucherte Makrele, und manchem Getränke ging die Feier bis spät in die Nacht.
Ergebnisse
Außenbahn – Kielschiffe
Arrabbiata, Jochen Denkena (SLRV Hooksiel)
Über-Winden, Jens Klose (SV Norderney)
Außenbahn – Hanseaten
Atti Plünn, Volker Willms (SV Harlebucht)
Loelle, Markus Wagner (SV Norderney)
Außenbahn – Schwenkkieler
Brummer, Gerd Lengerhuis (SV Norderney)
Eloise, Peter Schmidt (SV Bensersiel)
Innenbahn – 30er Jollenkreuzer alt
Waterrött, Klaus Jentsch (SV Norderney)
Waterküken, Georg Donner (SV Norderney)
Innenbahn – 30er Jollenkreuzer neu
Luna, Lutz Brandt (SV Norderney)
Pegasus, Bernd Laaser (SV Harlebucht)
Innenbahn – Ausgleicher
Rantanplan, Thorsten Rademacher (SV Norderney)
Larus, Rudi Schinke (SV Norderney)
Orkney, Stephanie Bergfort (SV Norderney)
Sindbad, Marius Kohler (SV Norderney)
Lena, Stefan Beinker (SV Norderney)
Seeräuber Jenny, Lukas Kuhn (SV Norderney)
Innenbahn – Jollen
Sven Glückspilz, Uwe Beyer (SV Norderney)
Lucifer, Timo Henken-Mellies (SV Norderney)
Yin und Yang, Rolf Meyer (Zwischenahner SK)
Lore, Michael Köritz (Zwischenahner SK)
Innenbahn – Außer Konkurrenz
Der Dicke fährt vorn, Hauke Janssen-Visser (SK Juist)
Ein graues Schild hing bisher über dem Eingang zum Steg im Norderneyer Yachthafen. Und auch auf dem Weg vom Steg zum Bootshaus war das letzte Schild grau in grau.
Doch jetzt werden die Bootfahrer mit einem farbenfrohen Bild begrüßt:
Wer an Land geht, wird von einem Bild mit zwei Flaggen aus dem Flaggenalphabet und der Norderney-Flagge begrüßt.
Und alle, die auf den Steg gehen, haben einen schönen Blick auf gemalte Segelboote in voller Fahrt und auf den Stander des Seglervereins Norderney.
Reiner Will hat die Schilder bemalt und Jens Will hat sie am Donnerstag angebracht.
Das Schild vom Land aus zeigt Segelboote vor Norderney.
Noch ist das Schild am Eingang zum Steg grau.
Und jetzt ist es bunt. Jens Will hat die Bilder seines Vaters Reiner anmontiert.
Ehrung zu 40-jähriger Mitgliedschaft (von links): Vorsitzender Lutz Brandt, Ehrung zu 50-jähriger Mitgliedschaft (von links): Vorsitzender Lutz Brandt, Christian Pauls sowie (vorn) Johann Dröst und Gerd Neunaber.Ehrung zu 60-jähriger Mitgliedschaft (von links): Vorsitzender Lutz Brandt und Siggi SchreiberEhrung zu 70-jähriger Mitgliedschaft (von links): Vorsitzender Lutz Brandt und Janns JacobsDank an Luise Brandt, die 50 Jahre lang die Nikolausfeiern organisiert hat. Die Nikoläuse Siggi Schreiber und Luise BrandtEin Teil des SVN-Vorstandes 2023 (hinten von links): Tom Laska (Jugendwart), Markus Forner (Beisitzer), Geschäftsführer Hermann Pauls, Gerd Neunaber (Kassenwart), Ulrich Cramer (Kassenprüfer) und Vorsitzender Lutz Brandt sowie (vorn von links) Ralf Scheumann (Jubel-/Fahrtenwart), Gunther Baade (Hallenwart), Heiko Hoffmann (Hallenwart), Bernd Daehne (Schriftführer), Rudi Schinke (Beisitzer), Torsten Kruse (2. Vorsitzender) und Karl Bents (Technikwart). Es fehlen: Sabine Brandt (Beisitzerin), Thorsten Rademacher (Geschäftsführer) Markus Wagner (Jugendwart), Sid Behrend (Regattawart), Lukas Kuhn (Hallenwart) sowie Kassenprüfer und Ältestenrat.
Das Bootshaus ist renoviert: Das Hafenbüro, das Büro des Seglervereins und das Vorstandszimmer haben einen neuen Fußboden und einen frischen Anstrich bekommen. Und auch sonst ist manches neu, aber noch nicht ganz fertig.
Für ca. zwei Monate konnten wir im Gebäude der Firma Dr. Brill unterkommen. Das war eine große Hilfe.
Das Büro ist in den Winterferien (30. Januar bis 10. Februar) nur unregelmäßig besetzt. Die Mails werden aber regelmäßig abgerufen.
Danach ist wieder wie gewohnt montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.
„Endlich dürfen wir wieder“, schreiben die Organisatoren der Vereinsfahrt 2023. Endlich ist es wieder möglich, gemeinsam eine Fahrt zu unternehmen.
Diesmal geht es in die schöne Hanse-Stadt Lüneburg. Mitglieder und Freunde des Seglervereins Norderney sind herzlich eingeladen, sich für die Fahrt anzumelden. Sie findet vom 17. bis 19. März 2023 statt.
Die verbindliche Anmeldung soll bis zum 6. Januar 2023 erfolgen an: Christel und Willem (Tel. 84171) oder Andrea und Jörg (Tel. 3798). Eine Anmeldung ist auch per Mail möglich an: busse-pauls@web.de.
Die Organisatoren freuen sich auf viele Teilnehmer und auf eine unvergessliche Fahrt.
Die Jahreshauptversammlung des Seglervereins Norderney ist am letzten Freitag im Februar, also am 24. Februar, im NeysPlace im Boothaus.
Nach den Corona-Jahren kann nun die Versammlung endlcih wieder am traditionellen Termin Ende Februar stattfinden.
Die Tagesordnung haben die Mitglieder bereits per Brief oder Mail mit der Einladung bekommen.
Im Anschluss an die Versammlung ist die Aalkuhle geöffnet. Der Vorstand würde sich sehr freuen, wenn viele Mitglieder die Gelegenheit nutzen und dort gemeinsam den Abend ausklingen lassen.
Um Porto zu sparen, wäre es gut, wenn wir möglichst viele Mitglieder per Mail erreichen könnten. Daher bitten wir alle, die die Einladung jetzt noch mit der Post bekommen haben, ihre Mail-Adresse mitzuteilen (gern ans Büro: info@norderney-hafen.de).
Der Waschplatz ist fertiggestellt, funktioniert bestens und wird bereits gut genutzt. Lukas Kuhn (Hallenwart Halle C) ist dafür offiziell verantwortlich und trägt den Titel WPB (Waschplatzbeauftragter). Wichtig ist unter anderem, dass ein Verantwortlicher den Regler bedient, damit das Reinigungswasser ordnungsgemäß abgeführt wird.
Alle Bootsbesitzer müssen den Waschtermin ihres Bootes mit Datum und ungefährer Uhrzeit spätestens einen Tag vorher bei den Hafenmeistern anmelden (Tel. 83454). Bitte dabei die Handynummer angeben.
Das Reinigen erfolgt in Absprache mit dem WPB. Für das Reinigen stellt der Verein einen Kärcher zur Verfügung. Auf dem Waschplatz soll nur das Unterwasserschiff gereinigt werden. Der gesamte Vorgang soll wassersparend erfolgen. Nach der Reinigung soll das Schiff so schnell wie möglich vom Waschplatz entfernt und der WPB informiert werden. Das Oberwerk des Schiffes soll außerhalb des Waschplatzes gereinigt werden.
Im Zuge der Arbeiten hat das Bauunternehmen Bodenstab auch gleich Teilflächen vor den Hallen gepflastert.