See-Regatta 2026

An zwei aufeinanderfolgenden Jahren musste die See-Regatta wegen zu starken Windes abgesagt werden. Doch in diesem Jahr hat es endlich wieder geklappt: Am 4. Juli gingen 16 Boote, davon elf vom Seglerverein Norderney, bei der See-Regatta 2026 an den Start. Regatta-Leiter Sid Behrend hatte die Innenbahn gewählt, da der Wind von anfangs vier auf dann fünf bis sechs zunahm. Die Segler starteten in verschiedenen Klassen mit zwei Startzeiten. Gewertet wurde nach Yardstick.

Start war in Höhe der Tonne D15 südlich des Surfbeckens. Von dort ging es einen kurzen Schlag Richtung Weststrand um die Tonnen D24 und D13 herum und wieder zurück zur Starttonne. Die wurde steuerbord liegen gelassen und der Törn führte weiter zur D30 auf der Höhe des Leuchtturms. Nach zwei Runden auf der Wattstrecke gingen die ersten nach knapp drei Stunden über die Ziellinie. Schnellster mit 2:45:19 gesegelter Zeit war Bernd Rasenack aus Bad Zwischenahn mit Nordwind.

Bei den größeren Kielbooten ging Gerd Lengerhuis mit Brummer als erster durchs Ziel. Auf die Plätze zwei bis vier segelten Thorsten Rademacher (Rantanplan), Hendrik Terheyden (Vela) und Nikolai Koch vom Yachtclub Hagen mit Lawei.

Jakob Jentsch mit Lievke lag bei den Jollenkreuzern auf Platz eins. Auf den Plätzen folgten Bernd Rasenack vom Zwischenahner Segelclub mit Nordwind sowie die Norderneyer Lutz Brandt mit Luna, Georg Donner mit Waterküken und Peter Duong mit Amarula.

In der Klasse der kleineren Schwertboote siegte Klaus Dinkla mit Man Du vor der Segelschule mit Lümmel und Adolf Polnau mit Christina.

Alex Meyer vom WSC Wilhelmshaven gewann bei den kleineren Kielbooten mit Alles Meyer, gefolgt vom Norderneyer Fred Lohbeck mit Black Pearl und Ole Eden vom SV Harlebucht mit Cheerio.

Und sogar ein Traditionssegler war auf der Bahn: Michael Cramwinckel aus den Niederlanden nahm mit seinem schmucken Plattbodenschiff HI-88 teil, hatte es aber schwer, gegen den Wind anzukreuzen. Und so brach er nach einer Runde ab.

Dabei sein ist alles. Das galt besonders auch am Abend beim Regatta-Fest in der festlich geschmückten Halle B. Das Festteam rund um Jubelwartin Hiltrud Hoffmann hatte alles bestens vorbereitet.

Bei der Siegerehrung überreichte Sid Behrend gerahmte Fotos, die Frank Kahl an Start und Ziel aufgenommen hatte. Und einen besonderen Preis hatte Birger van Delden für den letzten Platz gestiftet: Einen Gutschein für eine Starterbatterie konnte Adolf Polnau mit nach Hause nehmen.

Das Catering-Team hatte ein großartiges Insel-Menu zusammengestellt mit wildgefangener Makrele aus dem Norderneyer Seegatt, geräucherter Scholle aus dem Schluchter und Schaben von der Norderneyer Sandbank. Im Angebot waren auch noch Emder Matjes-Brötchen, Bratwurst und Schweinerückensteak vom Metzger des Vertrauens sowie Kartoffelsalat, Spiegelei und Bratkartoffeln als Beilagen. DJ Mo and Friends sorgten für Musik, und die Party ging bis spät in die Nacht hinein.